Rohmilchkäse Oder Pasteurisierter Käse?

Rohmilchkäse oder pasteurisierter Käse, beide Varianten unterscheiden sich bereits bei der Behandlung der Milch vor der Käseherstellung. Diese Unterschiede können sich auf die Herstellung, die mikrobielle Ausgangssituation, den Geschmack, die Reifung und die Kennzeichnung auswirken.

Doch was genau unterscheidet Rohmilchkäse von Käse aus pasteurisierter Milch? Welche Rolle spielt die Pasteurisierung für Geschmack und Herstellung, wie erkennt man Rohmilchkäse beim Einkauf und worauf sollten empfindliche Personengruppen achten? Dieser Beitrag stellt beide Herstellungsarten übersichtlich gegenüber.

Wenn du mehr über die traditionelle Herstellung und alle geschützten Sorten erfahren möchtest, wirf einen Blick in unseren umfassenden Ratgeber zum Thema Rohmilchkäse.

Was ist der Unterschied zwischen Rohmilchkäse und pasteurisiertem Käse?

Der wichtigste Unterschied liegt in der Behandlung der Milch vor der Käseherstellung.

Bei Rohmilchkäse wird Milch verwendet, die vor der Verarbeitung nicht pasteurisiert wurde. Bei Käse aus pasteurisierter Milch wurde die Milch dagegen vor der Verarbeitung einer Pasteurisierung unterzogen.

Beide Varianten können zu sehr unterschiedlichen Käsesorten verarbeitet werden. Die Begriffe „Rohmilch“ und „pasteurisiert“ beschreiben deshalb nicht den Härtegrad oder die Konsistenz des fertigen Käses.

Wenn du zunächst genauer erfahren möchtest, was Rohmilchkäse ist und wie er hergestellt wird, findest du die Grundlagen in unserem Beitrag Was ist Rohmilchkäse? Herstellung, Geschmack und Besonderheiten.

Was ist Rohmilchkäse?

Rohmilchkäse wird aus Milch hergestellt, die vor der Verarbeitung nicht pasteurisiert wurde. Die Milch wird also nicht zuvor durch eine Pasteurisierung wärmebehandelt.

Bei der anschließenden Käseherstellung kommen je nach Käsesorte Kulturen, Enzyme und weitere Zutaten zum Einsatz. Typische Arbeitsschritte sind das Dicklegen der Milch, die Verarbeitung des Käsebruchs, Formen, gegebenenfalls Pressen, Salzen und anschließendes Reifen.

Die Verwendung von Rohmilch bedeutet dabei nicht automatisch, dass der Käse intensiver, hochwertiger oder besser schmeckt. Aroma und Qualität hängen auch von Milchzusammensetzung, Herstellungsverfahren, Kulturen, Reifezeit und Lagerbedingungen ab.

Was bedeutet pasteurisierter Käse?

Bei Käse aus pasteurisierter Milch wird die Milch vor der Verarbeitung einer definierten Wärmebehandlung unterzogen. Dadurch wird ein großer Teil der vorhandenen Mikroorganismen reduziert.

Anschließend wird die Milch je nach Käsesorte mit geeigneten Kulturen weiterverarbeitet. Auch pasteurisierte Milch kann deshalb die Grundlage für sehr unterschiedliche Käse bilden – von milden und cremigen Sorten bis zu kräftigen und lange gereiften Käsen.

Pasteurisierung bedeutet daher nicht automatisch einen geringeren Geschmack oder eine geringere Qualität. Sie ist vielmehr ein Bestandteil des Herstellungsverfahrens und verändert die mikrobielle Ausgangssituation der Milch.

Rohmilchkäse und pasteurisierter Käse im direkten Vergleich

Merkmal Rohmilchkäse Käse aus pasteurisierter Milch
Ausgangsmilch nicht pasteurisierte Milch pasteurisierte Milch
Behandlung vor der Käseherstellung keine Pasteurisierung Wärmebehandlung durch Pasteurisierung
Mikrobielle Ausgangssituation ursprüngliche Mikroorganismen der Milch werden nicht durch eine vorherige Pasteurisierung reduziert ein großer Teil der ursprünglichen Mikroorganismen wird durch die Wärmebehandlung reduziert
Herstellung abhängig von Käsetyp, Rezeptur und verwendeten Kulturen abhängig von Käsetyp, Rezeptur und verwendeten Kulturen
Geschmack kann je nach Milch, Herstellung und Reifung sehr charaktervoll sein kann von mild bis kräftig und komplex reichen
Reifung abhängig von der jeweiligen Käsesorte abhängig von der jeweiligen Käsesorte
Käsegruppen verschiedene Käsegruppen möglich verschiedene Käsegruppen möglich
Kennzeichnung bestimmte Produkte müssen entsprechend als mit Rohmilch hergestellt gekennzeichnet werden kein Rohmilch-Hinweis erforderlich

Der Unterschied zwischen beiden Varianten beginnt also bei der Milch, endet aber nicht dort. Auch die eingesetzten Kulturen, die Verarbeitung und die Reifung beeinflussen den fertigen Käse.

Welche Auswirkungen hat die Pasteurisierung auf die Milch?

Durch die Pasteurisierung wird die Milch erhitzt. Dabei wird ein großer Teil der vorhandenen Mikroorganismen reduziert. Die mikrobielle Ausgangssituation unterscheidet sich dadurch von der nicht pasteurisierten Milch.

Bei der anschließenden Käseherstellung werden gezielt geeignete Kulturen eingesetzt. Diese übernehmen wichtige Aufgaben bei der Säuerung und weiteren Entwicklung des Käses.

Die Pasteurisierung ist deshalb nicht gleichbedeutend mit einer vollständig „keimfreien“ Milch. Vielmehr verändert sie die Ausgangssituation, auf der die weitere Käseherstellung aufbaut.

Wie die einzelnen Herstellungsschritte von der Milch bis zum fertigen Käse aussehen, erklären wir ausführlicher in unserem Beitrag Käseherstellung: Wie wird Käse gemacht?.

Warum kann Rohmilchkäse besonders aromatisch sein?

Die Ausgangsmilch kann einen Einfluss auf den späteren Charakter des Käses haben. Tierart, Fütterung, Herkunft, Jahreszeit und Zusammensetzung der Milch können beispielsweise unterschiedliche Ausgangsbedingungen schaffen.

Bei Rohmilch bleibt die mikrobielle Ausgangssituation der Milch vor der Verarbeitung stärker erhalten. Während der Käseherstellung und Reifung wirken anschließend verschiedene Mikroorganismen und Enzyme auf die Bestandteile des Käses ein.

Dadurch können vielfältige Aromastoffe entstehen. Dennoch ist Rohmilch kein automatisches Versprechen für einen intensiveren oder besseren Geschmack.

Auch Reifezeit, Kulturen, Salzgehalt, Wassergehalt, Herstellungsverfahren und Reifungsbedingungen haben großen Einfluss auf das Aroma.

Schmeckt pasteurisierter Käse weniger intensiv?

Nein. Auch aus pasteurisierter Milch können sehr aromatische und lange gereifte Käse entstehen.

Die Intensität eines Käses hängt von zahlreichen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem die verwendete Milch, die Kulturen, der Wassergehalt, der Salzgehalt, die Reifedauer und die Bedingungen während der Reifung.

Deshalb lässt sich der Geschmack eines Käses nicht allein anhand der Begriffe „Rohmilch“ oder „pasteurisiert“ beurteilen.

Welche Rolle spielt die Reifung?

Die Reifung beeinflusst den Charakter eines Käses maßgeblich. Während dieser Zeit verändern sich unter anderem Eiweiße und Fette, Wasser verteilt sich innerhalb der Käsemasse und es entstehen neue Aromastoffe.

Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Reifedauer und die Pflege der Käseoberfläche können das Ergebnis zusätzlich beeinflussen.

Deshalb können sowohl Rohmilchkäse als auch Käse aus pasteurisierter Milch mild, würzig, cremig, fest oder sehr aromatisch sein – abhängig von der jeweiligen Sorte und ihrem Reifeprozess.

Mehr über die Veränderungen während der Reifung erfährst du in unserem Beitrag über den Reifungsprozess von Käse.

Ist Rohmilchkäse sicher?

Bei Rohmilchprodukten besteht grundsätzlich ein mikrobiologisches Risiko, weil die Milch vor der Verarbeitung nicht pasteurisiert wurde. Krankheitserreger können deshalb grundsätzlich in der Rohmilch vorhanden sein.

Zu den relevanten Krankheitserregern gehört beispielsweise Listeria monocytogenes. Das Bundesinstitut für Risikobewertung weist darauf hin, dass Rohmilch und daraus hergestellte Produkte eine mögliche Quelle für Lebensmittelinfektionen sein können.

Eine hygienisch einwandfreie Herstellung, geeignete Reifungsbedingungen und korrekte Lagerung sind deshalb besonders wichtig. Diese Maßnahmen können Risiken reduzieren, schließen sie aber nicht grundsätzlich aus.

Weitere Informationen zu Lebensmittelinfektionen bietet das Bundesinstitut für Risikobewertung.

Rohmilchkäse in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen bei Lebensmitteln, die ein erhöhtes Risiko für bestimmte Infektionen darstellen können.

Rohmilch und daraus hergestellte Produkte werden deshalb in den offiziellen Empfehlungen für Schwangere besonders berücksichtigt. Wer schwanger ist, sollte die aktuellen Empfehlungen zur Lebensmittelsicherheit beachten und bei Unsicherheit die Produktkennzeichnung prüfen.

Auch hier gilt: Entscheidend ist nicht allein der Käsetyp. Wichtig ist, ob das konkrete Produkt aus Rohmilch hergestellt wurde und wie es verarbeitet beziehungsweise erhitzt wurde.

Einen umfassenden Überblick über Lebensmittelsicherheit, Laktosegehalt und gesundheitliche Aspekte beim Käsekauf findest du in unserem Ratgeber zu Käse und Gesundheit.

Weitere Informationen bietet der Ratgeber zur Ernährung in der Schwangerschaft.

Wie erkennt man Rohmilchkäse beim Einkauf?

Ob ein Käse aus Rohmilch hergestellt wurde, lässt sich nicht zuverlässig anhand von Aussehen, Konsistenz oder Geschmack erkennen. Entscheidend sind die Produktangaben und die entsprechende Kennzeichnung.

Bei bestimmten vorverpackten Lebensmitteln aus Rohmilch ist die Angabe „mit Rohmilch hergestellt“ vorgeschrieben. Die konkreten gesetzlichen Anforderungen hängen vom jeweiligen Produkt und Herstellungsfall ab.

Die entsprechenden Vorschriften findest du in der Anlage 5 der Tierischen Lebensmittel-Hygieneverordnung.

Bei Käse von der Käsetheke kannst du zusätzlich beim Verkaufspersonal nachfragen, ob der konkrete Käse aus Rohmilch hergestellt wurde.

Rohmilchkäse bedeutet nicht automatisch Hartkäse

Rohmilch und Hartkäse beschreiben zwei unterschiedliche Eigenschaften.

Rohmilch bezieht sich auf die Ausgangsmilch und ihre Behandlung vor der Verarbeitung. Hartkäse beschreibt dagegen eine Käsegruppe beziehungsweise bestimmte Eigenschaften der Konsistenz und Reifung.

Rohmilch kann deshalb für verschiedene Käsetypen verwendet werden. Es gibt sowohl festere als auch weichere Käse aus Rohmilch.

Wie sich Rohmilch- und pasteurisierte Varianten über die verschiedenen Kategorien von Weichkäse bis Hartkäse verteilen, erfährst du in unserer großen Übersicht der Käsearten.

Welche Rolle spielt die Milch?

Neben der Behandlung der Milch spielt auch ihre Herkunft eine Rolle. Kuh-, Ziegen-, Schaf- und andere Milchsorten unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung und können dadurch unterschiedliche Voraussetzungen für die Käseherstellung schaffen.

Wenn du mehr über die verschiedenen Milcharten und ihren Einfluss auf Käse erfahren möchtest, findest du weitere Informationen in unserem Beitrag Kuh, Ziege oder Schaf? Was die Milch über den Käse verrät.

Rohmilch oder pasteurisiert: was sollte man kaufen?

Die Entscheidung hängt von den eigenen Vorlieben, dem gewünschten Käsetyp und der jeweiligen Situation ab.

Wer traditionelle Herstellungsverfahren und die geschmackliche Vielfalt von Rohmilchkäse entdecken möchte, findet zahlreiche interessante Spezialitäten. Gleichzeitig bietet pasteurisierter Käse eine sehr große Auswahl an unterschiedlichen Aromen, Konsistenzen und Reifegraden.

Es gibt daher keinen allgemeinen Grundsatz, nach dem eine der beiden Herstellungsarten grundsätzlich besser wäre. Sinnvoller ist es, die konkrete Käsesorte, Herstellung, Reifung und Produktkennzeichnung zu betrachten.

Was sollte man beim Kauf beachten?

Beim Einkauf können einige einfache Punkte helfen:

  • Kennzeichnung prüfen: Bei verpacktem Käse auf Hinweise zur Herstellung mit Rohmilch achten.
  • Bei der Käsetheke nachfragen: Wenn die Information nicht unmittelbar erkennbar ist, kann das Verkaufspersonal Auskunft geben.
  • Kühlkette beachten: Käse nach dem Einkauf möglichst zügig wieder entsprechend den Herstellerangaben kühlen.
  • Besondere Lebenssituationen berücksichtigen: Für Schwangere und andere empfindliche Personengruppen gelten besondere Empfehlungen.
  • Reifegrad und Käsetyp beachten: Diese Faktoren beeinflussen Geschmack und Konsistenz ebenfalls erheblich.

Auch die richtige Lagerung trägt dazu bei, Qualität und Geschmack des Käses zu erhalten. Weitere praktische Hinweise findest du in unserem Beitrag Käse richtig lagern.

Rohmilchkäse und pasteurisierten Käse selbst vergleichen

Wer die Unterschiede geschmacklich kennenlernen möchte, kann zwei möglichst vergleichbare Käse miteinander verkosten.

Ideal ist ein Vergleich von Käsen mit ähnlichem Reifegrad und aus derselben Tiermilch. So lässt sich der Einfluss der Milchbehandlung besser von anderen Faktoren unterscheiden.

Achte beim Probieren auf:

  • Geruch
  • Textur und Mundgefühl
  • Säure
  • Salzigkeit
  • Aromen
  • Nachgeschmack

Eine solche Verkostung zeigt auch, dass die Behandlung der Milch nur ein Faktor unter mehreren ist.

Wenn du Käse systematisch verkosten möchtest, findest du in unserem Leitfaden zur Käseverkostung zu Hause praktische Tipps zur Auswahl, Reihenfolge und Verkostung.

Häufige Fragen zu Rohmilchkäse und pasteurisiertem Käse

Was ist der wichtigste Unterschied zwischen Rohmilchkäse und pasteurisiertem Käse?

Der wichtigste Unterschied ist die Behandlung der Milch vor der Käseherstellung. Rohmilchkäse wird aus nicht pasteurisierter Milch hergestellt, während die Milch für pasteurisierten Käse zuvor einer Pasteurisierung unterzogen wurde.

Schmeckt Rohmilchkäse immer kräftiger?

Nein. Rohmilch kann zu komplexen und charaktervollen Aromen beitragen, aber Geschmack und Intensität hängen auch von Reifezeit, Kulturen, Salzgehalt, Milchzusammensetzung und Herstellungsverfahren ab.

Ist pasteurisierter Käse weniger hochwertig?

Nein. Die Pasteurisierung beschreibt die Behandlung der Milch und ist kein allgemeines Qualitätsurteil. Auch aus pasteurisierter Milch können hochwertige, aromatische und lange gereifte Käse hergestellt werden.

Ist Rohmilchkäse immer Hartkäse?

Nein. Rohmilch kann für unterschiedliche Käsetypen verwendet werden. Die Bezeichnung Rohmilchkäse sagt nichts über den Härtegrad des fertigen Käses aus.

Woran erkenne ich Rohmilchkäse?

Bei bestimmten vorverpackten Produkten gibt die Kennzeichnung „mit Rohmilch hergestellt“ einen entsprechenden Hinweis. Bei Käse von der Käsetheke kannst du zusätzlich beim Verkaufspersonal nachfragen.

Kann man Rohmilchkäse während der Schwangerschaft essen?

Für Schwangere gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen bei Rohmilchprodukten. Deshalb sollten die aktuellen offiziellen Empfehlungen beachtet und die Kennzeichnung des konkreten Produkts geprüft werden. Bei Unsicherheit ist eine medizinische Fachperson die richtige Anlaufstelle.

Ist Rohmilchkäse sicherer, wenn er lange gereift wurde?

Eine lange Reifung kann die Eigenschaften eines Käses verändern, bedeutet aber nicht automatisch, dass jedes mikrobiologische Risiko ausgeschlossen ist. Entscheidend sind unter anderem Herstellung, Hygiene, Reifungsbedingungen und die konkrete Käsesorte.

Fazit: Rohmilch und Pasteurisierung richtig einordnen

Rohmilchkäse und pasteurisierter Käse unterscheiden sich vor allem durch die Behandlung der Milch vor der Käseherstellung. Bei Rohmilchkäse wird die Milch vor der Verarbeitung nicht pasteurisiert, während pasteurisierte Milch zuvor wärmebehandelt wurde.

Diese unterschiedliche Ausgangssituation kann die weitere Herstellung und Reifung beeinflussen. Der Geschmack des fertigen Käses hängt jedoch von vielen weiteren Faktoren ab, darunter Milch, Kulturen, Herstellungsverfahren, Reifezeit, Salz und Lagerbedingungen.

Wer Käse bewusst auswählen möchte, sollte deshalb nicht allein auf die Begriffe „Rohmilch“ oder „pasteurisiert“ achten. Entscheidend sind die konkrete Käsesorte, ihre Herstellung, die Kennzeichnung und die persönlichen Vorlieben beziehungsweise besonderen Ernährungsanforderungen.

Wichtiger Hinweis

Die Inhalte auf KaeseWissen.com dienen ausschließlich der allgemeinen Information, kulinarischen Weiterbildung und fachlichen Aufklärung. Sie ersetzen keine individuelle medizinische Beratung, Ernährungsberatung oder Allergieberatung durch qualifizierte Fachpersonen. Bei Schwangerschaft, gesundheitlichen Beschwerden, Allergien, Unverträglichkeiten oder anderen besonderen Lebenssituationen sollten die aktuellen Empfehlungen offizieller Gesundheitsstellen berücksichtigt und gegebenenfalls qualifizierte Fachpersonen hinzugezogen werden.